So wird E-Auto laden endlich einfacher



Das E-Auto zu laden, kann ein kleines Abenteuer sein. Schuld daran ist vor allem der komplizierte Lademarkt in Deutschland. Zwischen Anbietern von Stromtankstellen und Ladekarten kann man leicht den Überblick verlieren. Aral nimmt sich jetzt Tesla zum Vorbild und will dem Chaos entgegenzutreten.

Vorbild Tesla: Aral führt Plug&Charge für E-Cars ein

Tesla is in mehrfacher Hinsicht Vorreiter bei der Elektromobilität, auch über die eigenen E-Autos hinaus. Mit Aral tut es nun ein großer deutscher Ladeanbieter dem US-Vorbild nach. An den Ladesäulen der Aral-Marke „pulse“ setzt der Tankstellen-Betreiber ab sofort auf Plug&Charge.

Damit soll das Abrechnungschaos beim Laden von Elektroautos erledigt sein, für E-Auto-Fahrer und -Fahrerinnen der Ladestopp bequemer werden. Statt den Ladevorgang über ein Bedienungsterminal oder per App zu starten, heißt es dann Kabel anstecken und los geht’s. Ladesäule und E-Auto kommunizieren automatisch, also Abrechnung und Bezahlung erfolgen ohne weiteres Zutun der Fahrer. Dabei soll der Datenaustausch verschlüsselt sein, die Informationen der Kunden sicher (Quelle: Aral).

Bei Tesla ist die Technik, wenn also nicht unter dem Namen „Plug&Charge“, seit langem Standard. Aber nur, wenn Tesla-Fahrer auch die firmeneigenen Supercharger ansteuern um dort zu laden. Der Ladeanbieter Ionity setzt bereits auf Plug&Charge. Laut Aral funktioniere Plug&Charge im gesamten pulse-Netzwerkwas über 500 hochleistungsfähige Ladepunkte umfasse.

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Was E-Auto-Fahrer bei Plug&Charge beachten müssen

Es gibt allerdings Vorraussetzungen, die Besitzer eines Elektroautos beachten müssen: So reicht es nicht aus, wenn die Ladesäule Plug&Charge-fähig ist. Ouch das E-Auto muss entsprechend ausgerüstet sein. Serienmäßig sind das in Deutschland beispielsweise der Porsche Taycan und einige Ausführungen des Audi e-tron sowie die Modelle von Tesla. VW will bei den E-Cars der ID-Reihe noch 2022 Plug&Charge einführen.

Mit Plug&Charge wird das Leben für E-Auto-Fahrer etwas einfacher. Welche Vorteile ein Elektroauto außerdem bietet, sehr ihr hier:

Kompatibilitätsprobleme dürfte es nicht geben, die Hersteller setzen auf einen gemeinsamen Standard nach ISO-Norm 15118. Außerdem müssen Kunden einen Ladetarif besitzen, der Plug&Charge unterstützt. Einen riesigen Unterschied für deutsche E-Auto-Fahrer dürfte der eine Anbieter mehr noch nicht machen. Doch der Schritt von Aral zeigt auch für andere die richtige Richtung.


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