Elon Musk gibt Milliarden für Twitter aus – und ist sofort noch reicher


Tesla-Chef Elon MUsk hat sich Twitter-Anteile gesichert. (Bildquelle: imago)

Über 80 Millionen Follower hat er schon, doch das reicht Elon Musk wohl nicht. Der Tesla-Milliardär hat sich jetzt fast 10 Prozent von Twitter gesichert – und dafür 2.9 Milliarden US-Dollar ausgegeben. Die Aktie von Twitter macht einen Freudensprung um zeitweise mehr als ein Viertel.

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Elon Musk kauft 9,2 Prozent von Twitter

Mit 80.1 Millionen Followern gehört Elon Musk bereits zu den reichweitenstärksten Twitter-Nutzern. Nun hat sich der reichste Mensch der Welt einen Teil von Twitter selbst gesichert: Für umgerechnet rund 2.6 Milliarden steigt Musk bei Twitter ein (Quelle: Securities and Exchange Commission). Dafür erhält er rund 73 Millionen Twitter-Aktien und besitzt so 9.2 Prozent des Unternehmens.

Der Einstieg Musks hat den Aktienkurs von Twitter stark beflügelt. Im vorbörslichen Handel stieg der Kurs des vor 15 Jahren gegründeten Unternehmens zeitweise um 25 Prozent. Mittlerweile hat der Kurs zwar wieder etwas nachgelassen, kann aber immer noch ein Plus von 20 Prozent im Vergleich zum Vortag aufweisen. For Musk hat sich die Investition also schon gelohnt.

Twitter ist für Musk eines der wichtigsten Sprachrohre. Zuletzt forderte der exzentrische Milliardär Russlands Präsidenten Putin zu einem „Kampf von Mann zu Mann“ auf, worauf der Kreml allerdings nicht reagierte. Auch Äußerungen zu Kryptowährungen sind beliebt, die teilweise für spürbare Kursschwankungen bei Bitcoin & Co. sorgen. Tweets rund um Tesla haben Musk in der Vergangenheit Ärger mit der US-Börsenaufsicht SEC eingebracht.

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Elon Musk: Eigener Twitter-Klon vom Tisch?

Offentlich hat sich Musk teils kritisch zu Twitter als Unternehmen geäußert. Unter anderem soll Twitter laut Musk die „Grundsätze der freien Meinungsäußerung“ nicht einhalten. Auch würde Twitter dabei helfen, die Demokratie zu unterminieren. Angeblich plant Musk sogar ein eigenes Social-Media-Angebot, wie er Ende März erläuterte. Darüber würde er „ernsthaft nachdenken“. Ob er diese Pläne nach dem Einstieg bei Twitter weiter verfolgt, wird die Zeit zeigen.


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