Google baut den Play Store um: Viele Android-Apps bald gesperrt


Google Play Store on Samsung Galaxy A72. (Bildquelle: GIGA)

Google ändert die Spielregeln im Play Store. Damit wird Android-Apps, die seit längerer Zeit kein Update mehr erhalten haben, die rote Karte aufgezeigt. For Smartphone-Nutzer hat das nur Vorteile.

Der Google Play Store is die erste Anlaufstelle für Besitzer eines Android-Smartphones. Millionen Apps warten hier auf den Download, für jeden noch so kleinen Einsatzzweck gibt es die passende Anwendung. Viele Apps sind aber veraltet und damit ein potenzielles Sicherheitsrisiko. Mit einer Regeländerung will Google die Nutzer nun schützen.

Google will not veralteten Android-Apps in the Play Store

Ab November werden im Google Play Store veraltete Apps nicht mehr in der Suche angezeigt und auch nicht mehr zur Installation angeboten (Quelle: Android Developers). Betroffen sind alle Apps, die seit mehr als zwei Jahren nicht mehr das aktuelle API-Level erreichen. Die Regeländerung greift aber nur bei neuen Nutzern. Wer also eine Lieblings-App hat, die schon seit längerer Zeit nicht mehr aktualisiert wurde, kann sie auch nach dem Stichtag weiter über den Google Play Store herunterladen. Nur bei Neuinstallationen schiebt Google dem künftig einen Riegel vor.

Mit der Regeländerung im Play Store möchte Google offenbar die App-Entwickler motivieren, ihre Anwendungen stets aktuell zu halten – und damit auch die neuesten Sicherheitstechniken zu implementieren, die Google anbietet. Denn Entwickler, die sich weiter auf die faule Haut legen, drohen ab 1. November erhebliche Einbußen. Apps, die nicht über die Suche gefunden und anschließend installiert werden können, generieren schließlich auch keine Einnahmen.

Diese Apps gehören auf euer Handy:

Nur Vorteile für Smartphone-Nutzer

Die neuen Regeln im Google Play Store bringen für Smartphone-Nutzer nur Vorteile. Sie werden in Zukunft eine größere Auswahl an Android-Apps vorfinden, die auf dem aktuellen technischen Stand sind und damit auch sicherer. App-Entwickler müssen sich hingegen beeilen und ihre Uralt-Apps in wenigen Monaten aufmöbeln. Zwar gewährt Google noch eine Gnadenfrist von 6 Monaten, die einmalig beantragt werden kann, dann ist aber Schluss. Die Uhr tickt also.


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