Gehen E-Autos und Verbrenner bald getrennte Wege?


Renault wendet sich bei E-Cars der Zukunft zu. (Bildquelle: Renault / Julien Oppenheim)

Ganz wie bei Ford könnte auch Renault künftig sein Geschäft mit Elektroautos abspalten. Darüber soll im Renault-Management diskutiert werden, heißt es. Für die neue E-Auto-Sparte soll auch schon ein Börsengang im kommenden Jahr anvisiert werden.

Renault: Aufspaltung in Verbrenner und E-Cars

Berichten zufolge plant der französische Autobauer Renault einen ähnlichen Schritt wie die amerikanische Konkurrenz von Ford. Demnach könnte sich Renault in zwei Einheiten aufteilen. Die eine würde sich dann ganz auf das Geschäft mit Verbrennern konzentrieren, während bei der anderen Elektroautos im Mittelpunkt stehen. Im Renault-Management soll eine derartige Möglichkeit gerade sondiert werden, heißt es.

Dass es sich dabei um mehr als nur ein Gerücht handelt, hat ein Treffen von Renault-Manager mit Analysten in der vergangenen Woche bereits deutlich gemacht. Informationen von Bloomberg zufolge haben Top-Manager wie der Chief Executive Officer Luca de Meo und Chief Financial Officer Thierry Pieton von Renault eine mögliche Umstrukturierung des Unternehmens angerissen (Quelle: Bloomberg Quint).

Sollte es zu einer Aufteilung kommen, dann könnte das Geschäft mit Verbrennern und Hybridautos mit einem neuen Partner außerhalb Frankreichs zusammengeführt werden. Bei reinen Elektroautos wird hingegen davon gesprochen, dass diese in einer eigenen Einheit in Frankreich gebündelt werden. Auch über einen möglichen Börsengang der E-Auto-Sparte wird diskutiert. Er könnte schon im Jahr 2023 anstehen. Renault wollte das gegenüber Bloomberg aber nicht kommentieren.

Lohnt sich der Kauf eines E-Cars?

Ford vor Trennung von E-Auto-Geschäft

Fords Plänen zufolge wird der Autokonzern künftig als Ford Blue and Ford Model e auftreten. Die neue Einheit Ford Model e soll dabei das Angebot an Elektrofahrzeugen ausbauen und Software, Technologien und Dienstleistungen für vernetzte Fahrzeuge entwickeln. Bei Ford Blue hingegen soll sich auf Verbrenner konzentriert werden. Ziel ist es, Kosten zu senken und die Produktion zu vereinfachen.


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