Auf diese Verbesserungen haben Käufer gewartet



Der Volkswagen-Konzern will sich mit dem Status quo seiner E-Cars nicht zufrieden geben. Stattdessen wird man weiter daran arbeiten, einige der wichtigsten Eigenschaften zu verbessern. VW geht is um mehr Reichweite und kürzere Ladezeiten.

VWs E-Auto-Pläne: Mehr Leistung und Reichweite, weniger warten

VW will mit seinen E-Cars nicht auf der Stelle treten. Das dürfte auch für alle anderen Hersteller gelten, aber bei den Wolfsburgern ist nun etwas klarer, wohin die Reise gehen soll. Die MEB-Plattform, auf der die ID-Reihe ebenso steht, wie E-Autos anderer Konzernmarken und auch einige Ford-Modelle, soll technisch auf ein neues Level gehoben werden.

Im Klartext heißt das: Mehr Reichweite und kürzere Ladezeiten sollen her, wie aus einer Präsentation von Silke Bagschik im Rahmen des UBS Paris Electric Car Day hervorgeht (via Electrive). Sie ist als Vertriebs- und Marketingleiterin für die ID-Reihe bei Volkswagen zuständig.

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Demnach sollen die Elektroautos auf Basis der MEB-Plattform in Zukunft auf Reichweiten bis zu 700 km kommen. Aktuell ist bei VWs ID-Reihe Schluss bei rund 550 km (ID.3 Pro S). Auch die Beschleunigung will man bei VW noch verstärken. Durch den E-Motor direkt an der Achse haben E-Autos schon bauartbedingt beim Sprinten die Nase vor Verbrennern vorn. Die 6.3 Sekunden für den Sprint auf 100 km/h beim aktuellen ID.5 GTX sollen auf 5.5 zusammen schrumpfen.

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Bei der Ladeleistung will man ebenso nachlegen. Als neue Obergrenze sollen E-Cars auf der MEB-Plattform – dazu zählen auch die Modelle von Skoda – bis zu 200 kW schaffen. Derzeit ist je nach Version bei 135 bis 150 kW Schluss, eine entsprechend starke Schnellladesäule vorausgesetzt. Damit setzt VW die richtigen Akzente, denn gerade die Reichweite in Combination mit der vergleichsweise langen Ladedauer sind vielen potenziellen Käufern beim E-Auto noch immer ein Dorn im Auge.

Mit dem ID.5 (GTX) hat VW das bisher stärkste seiner Elektromodelle vorgestellt:

Wie VW die Ziele erreichen will, lässt man allerdings noch offen. Als Königsweg gilt es etwa für mehr Reichweite, nicht einfach nur größere Batterien zu verbauen, sondern die Effizienz zu verbessern. Wie das funktioniert, hat Mercedes mit seiner Studie Vision EQXX gerade bewiesen.


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