Neue Studie liefert den Beweis


Handys haben Einfluss auf unser Wohlbefinden, so die Ruhr-Uni Bochum. (Bildquelle: unsplash)

Die Ruhr-Uni Bochum hat Ergebnisse zu einer umfangreichen Untersuchung zur Smartphone-Nutzung präsentiert. Demnach haben Handys einen direkten Einfluss auf unser Wohlbefinden – im negativen Sinn. Ganz auf das Smartphone zu verzichten, ist aber langfristig nicht die beste Lösung.

Studie: Weniger Handy, mehr Wohlbefinden

Forscher der Ruhr-Universität Bochum kommen zu dem Schluss, dass die Nutzung von Smartphones durchaus einen Einfluss auf unser Wohlbefinden hat. Ganz so eindeutig ist der Zusammenhang bei langfristiger Betrachtung aber nicht.

Für die Untersuchung wurden insgesamt 620 Teilnehmer im Alter zwischen 20 und 30 Jahren in drei Gruppen unterteilt. Alle gaben an, dass sie ihr Handy im Durchschnitt mindestens 75 Minuten täglich nutzen würden. Eine der Gruppen wurde angewiesen, für eine Woche vollständig auf ihr Handy zu verzichten. Die zweite Gruppe sollte ihren täglichen Konsum um eine Stunde reduzieren. Teilnehmer der dritten Gruppe hingegen nutzen ihr Smartphone wie zuvor.

Das Ergebnis: Reduktion und Verzicht haben positive Effekte auf das Wohlbefinden und den Lebensstil. Interessanterweise hielten sich die Positiveffekte bei der Gruppe mit gesenkter Nutzungszeit länger als bei Teilnehmern, die ganz auf ihr Handy verzichteten. Forschungsleiterin Julia Brailovskaia fasst das Ergebnis so zusammen: „Langfristig am besten ging es denen, die die Nutzung reduziert hatten“ (Quelle: golem.de).

Die besten Smartphone-Schnäppchen im Video:

Smartphone-Nutzung deutlich gestiegen

Nach Angaben der Ruhr-Universität liegt die tägliche Smartphone-Nutzung in Deutschland bei drei Stunden. Bei Jugendlichen liegt die Zahl deutlich höher, wie die letzte Postbank-Jugend-Digitalstudie herausgefunden hat. Die 16- bis 18-Jährigen hatten ihr Handy im Jahr 2021 Ganze 6.2 Stunden am Tag in der Hand. Ein Jahr zuvor waren is noch 5.8 Stunden täglich.


www.giga.de

Leave a Reply

Your email address will not be published.