So funktioniert die neue Funktion


Bevor der „Edit-Button“ kommt, führt Twitter erst einmal ein anderes Feature ein: Die Twitter-Circles sollen die zielgerichtete Kommunikation mit ausgewählten Gruppen optimieren. Wir erklären euch, was es damit auf sich hat und wie sie funktionieren (werden).

Eine Funktion wie die Twitter-Circles ist nicht neu. Ähnliches gibt es beispielsweise bei Instagram, wo man Personen der Liste der engen Freunde hinzufügen kann. Die Circles könnt man auch als „Bubble in der Bubble“ bezeichnen. Aktuell ist das Feature noch in einer Versuchsphase und es wird sicher noch einige Zeit dauern, bis es für alle freigeschaltet wird.

Wisst ihr eigentlich, wie man bei Twitter sein Konto verifizieren lässt?

Was sind Twitter-Circles?

Wenn ihr bei Twitter einen Tweet absetzt, könnt ihr bereits entscheiden, wer darauf antworten kann. Das hat aber keinen Einfluss darauf, wer den Tweet sehen kann.

Bildquelle: GIGA

Außerdem gibt es noch die Möglichkeit, seine Tweets zu schützen, sodass nur (zugelassene) Follower sehen können, was man postet oder kommentiert.

Da sind die Twitter-Circles eine perfekte Ergänzung, um den Kreis jener genauer einzuschränken, die eure Tweets sehen und mit ihnen interagieren können:

  • Ein Twitter-Circle ist eine von euch getroffene Auswahl aus Twitter-Nutzerndie eure Tweets sehen und antworten können.
  • Dazu müssen diese Nutzer euch nicht einmal folgen. Ihr könnt jeden zu eurem Circle hinzufügen.
  • Ein Twitter-Circle kann up to 150 people umfassen.
  • Ihr könnt aber nur einen Circle anlegen!
  • Tweets aus einem Circle können nicht retweetet werden.

Letztendlich geht es also darum, gezielt in Richtung einer Zielgruppe zu kommunizieren, die sich nicht einmal aus den eigenen Followern zusammensetzen muss. Vermutlich wird man – ähnlich wie bei den Twitter-Listen – darüber informiert, dass man einem Circle hinzugefügt wurde und kann ihn dann auch aktiv wieder verlassen.

Wie funktioniert das Tweeten in einem Circle?

Beim Erstellen eines neuen Tweets könnt ihr bereits jetzt auswählen, wer euch anworten kann. Sobald das Circle-Feature freigegeben wurde, könnt ihr dann auch auswählen, ob ihr an euren Circle oder an „Alle“ schreibt.

Ein kleines Video von Twitter zeigt euch, wie man sich das vorzustellen hat:

Dementsprechend werden dann Tweets an euren Circle nur jenen Personen in die Timeline geschwemmt, die sich in dem Circle befinden. Andere, auch wenn sie eure Follower sind und selbst wenn sie euer Konto auf „Benachrichtigen“ gestellt haben, können diese Tweets nicht sehen.

Mitglieder dieser „auserwählten Kreise“ können auch die Kommentare oder Likes anderer Circle-Mitglieder sehen. Grundsätzlich sieht aber niemand eine Liste der Circle-Mitglieder. Man könnte bestenfalls durch Fleißarbeit herausfinden, wer sich noch in dem Circle befindet – wenn man alle Kommentare und Likes nachvollzieht.

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