So trotzt der Autobauer dem Materialmangel


Skoda hat wie alle Autohersteller mit Materialmangel zu kämpfen. (Bildquelle: Skoda)

Der Angriffskrieg auf die Ukraine hat auch für Autobauer spürbare Auswirkungen. Skoda versucht der gestörten Lieferkette mit einer improvisierten Produktionsstätte in Tschechien zu trotzen – und mit viel Handarbeit. Das Produktionsvolumen bleibt aber niedrig.

Skoda: Zweite Produktionsstätte in Tschechien aufgebaut

die Lieferketten bei der Autoproduktion waren erst wegen der Corona-Pandemie gestört, dann kam auch noch der russische Krieg in der Ukraine hinzu. Die Auswirkungen für Hersteller sind teils verheerend. Nun hat sich die zum VW-Konzern gehörende Marke Skoda dazu entschlossen, für einen wichtigen Zulieferer in Tschechien ein zweites Werk hochzuziehen.

Viele der Auto-Kabelstränge wurden bisher in der Ukraine hergestellt, 30,000 bis 40,000 waren is pro Tag. In der neuen Produktionsstätte muss hingegen noch improvisiert werden. Statt auf Maschinen zu setzen, müssen die Mitarbeiter die Kabelbäume in Handarbeit produzieren. Derzeit sollen is nur 800 bis 900 pro Tag sein. Mitarbeiter aus der Ukraine haben das Angebot erhalten, nach Tschechien überzusiedeln.

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Bis Ende August soll die neue Produktionsstätte voll einsatzbereit sein. Probleme bei der Materialbeschaffung könnten sich bis dahin zumindest verkleinern, so die Hoffnung. Chips und Schalter bleiben weiter Mangelware. Skoda-Vorstandsmitglied Karsten Schnake zufolge „toppt der Ukraine-Krieg alles, was wir alle gemeinsam die letzten zwei, zweieinhalb Jahre erlebt haben“ (Quelle: Tagesschau).

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Skoda: Deutsch weniger Autos verkauft

Neuesten Geschäftszahlen zufolge ist Skodas Autoabsatz im ersten Quartal des Jahres um 25.4 Prozent gesunken. Auch der Profit ist um rund ein Viertel zurückgegangen. Weltweit konnte die VW-Marke in den ersten drei Monaten 186,200 Autos verkaufen. Als Gründe für den Rückgang werden neben dem Krieg auch der weiter anhaltende Chip-Mangel sowie die massiv gestörte Lieferketten angeführt.


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